Teak – das Multitalent unter den Hölzern

Teakholz stammt aus den Laubwäldern Thailands, Burmas, Vietnams und Indonesiens und nicht, wie vielfach behauptet, aus dem tropischen Regenwald. Es handelt sich um ein schweres Hartholz, das aus dem gleichnamigen großen Baum gewonnen wird.

  • Stabil, langlebig und wetterfest
    Teak ist ein extrem dichtes Holz (680 kg/m³) und aufgrund seines hohen Kautschuk- und Ölanteils resistent gegen Würmer, Schimmelpilz und Pilzbefall. Außerdem ist es säurefest und schwer entflammbar. Aus diesem Grund wurde es schon zu vergangener Zeit im Schiffbau sehr geschätzt. Heutzutage wird Teakholz gerne genutzt, um Schiffdecks auszulegen. In den 50-Jahren setzte schließlich der Trend ein, das robuste Holz auch für Haus und Garten zu verwenden.
  • Aufzucht und Pflege
    Wegen der hohen Nachfrage werden Teakbäume heutzutage in großen Plantagen gezüchtet. Nach ca. 40 Jahren können die Bäume gefällt werden. Bevor es an die Verarbeitung geht, muss das Holz im Ofen getrocknet werden. Teakholz bedarf keiner Pflege. Es wird lediglich zu optischen Zwecken geölt, wenn die graue Patina nicht dem Geschmack entspricht.
  • Was tun bei Klimatisierungs-Rissen?
    Teakholz ist ein lebendiger Werkstoff. Deshalb können besonders bei Hitze & Trockenheit kleine Risse entstehen, die meist entgegengesetzt zur Maserung verlaufen. Dies ist kein Grund zur Besorgnis, denn die Risse haben keinerlei Einfluss auf die Stabilität und Haltbarkeit Ihrer Möbel. Bei Feuchtigkeit verringern sich diese Risse und können sich wieder verschließen. Und manchmal verschwinden diese komplett… Frostschäden sind somit ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Farbunterschiede beim Holz? Teakmöbel weisen zum Teil deutliche braune, grüne oder rötliche Farbnuancen auf. Auch können einzelne Hölzer gestreifte bis fleckige Strukturierungen haben. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, denn schon nach wenigen Tagen/ Wochen in der Sonne wird das Holz einen warmen, goldbraunen Ton annehmen.
  • Der vornehme graue Look, ein pflegeleichtes Programm. Im Laufe der Zeit nimmt unbehandeltes Teakholz eine silbergraue Patina an. Wenn Sie das lieben, dann genügt es, die Möbel ein- bis zweimal im Jahr mit Bürste und Seifenlauge zu reinigen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen, fertig! Kratzer, Farbreste oder Flecken können Sie bedenkenlos mit Sandpapier abschleifen.
  • Die richtige Ölung für den goldbraunen Teint Sie mögen die graue Patina nicht leiden? Dann sollten Sie Ihre Möbel regelmäßig ölen , so bleibt Ihnen der goldbraune Farbton erhalten. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie die Möbel vor jedem Einölen intensiv reinigen müssen. Industrie und Pflanzenstaub können in Verbindung mit Öl unschöne Verfärbungen der Holzoberfläche hervorrufen. Hierfür gibt es spezielle Mittel, z.B. den Teak-Reiniger. So lassen sich effektiv Fett- und Ölflecken sowie hartnäckiger Schmutz leicht entfernen.

unbehandeltes Holz                   mit grauer Patina                      geöltes Teak

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angegraut

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